ARGE Aachen vermittelt ins Rotlichtmilieu?

Unerträglich, welche Ausmaße Ausbeutung Arbeitssuchender annimmt:

www.wdr.de ff. ("Arbeitsagentur vermittelt im Rotlichtmilieu – Ein geiler Job", vgl. dazu auch magnusbeckerblog.de/maedchen-und-frauenpolitik-a-la-rotgruen/ : ""Das Arbeitsamt bezahlt dir den Berufseinstieg!", die Luden stecken den größten Batzen davon ein und die ein oder andere junge Arbeitslose bekommt womöglich eines Tages sogar noch ihr ALG II zusammengekürzt, wenn sie die "zumutbare Arbeit" Babystrich (ab 16 als Azubine) nicht annimmt? Nichts scheint mehr unmöglich, in Zeiten des nach Peter H. (dem VW-Skandal-Hartz) benannten HIV!" — und: www.magnusbeckerblog.de/blogs-gegen-prostitution/ : "Ausgerechnet nach Peter Hartz wurde also ein fatales Gesetz benannt, dass Mädchen und Frauen in sozialer Not letzen Endes den Strich als "zumutbare Arbeit" aufbürdet?")

www.ra-blog.de/2006/08/02/arge-aachen-vermittelt-prostituierte/ ("Die Aachener Nachrichten berichten, dass einer Aachenerin von der “Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitssuchender” (ARGE) ein Minijob als “Außendienstmitarbeiterin im erotischen Bereich” angeboten wurde.")

an-online.de/sixcms/detail.php?id=749615&template=an_detail_lino_alt (… Erste Reaktion der allein stehenden Mutter von zwei vier und acht Jahre alten Mädchen: «Ich dachte, ich muss mich übergeben.» Endgültig schlecht wurde ihr, als sie den angegebenen Arbeitgeber kontaktierte. Der habe ihr bedeutet, dass telefonische Akquise nicht ausreiche, sondern «persönlicher und körperlicher Einsatz erforderlich» sei. …)

Mein Fazit: keine Arbeitslose und kein Arbeitsloser darf zu so etwas gedrängt werden! Das ist keine "zumutbare" Arbeit!!! Zumutbarer Beruf (ja, Berufung für einige, die dies bereits ehrenamtlich tun) wäre hingegen, jungen Mädchen und Frauen aus der Prostitution herauszuhelfen, gegen Sex-Sklaverei und Zwangs-Prostitution aufzurütteln, aufzuklären, zu informieren! In diesem Bereich (Hilfen für die Opfer von sexueller Gewalt) gilt es dringend benötigte Jobs zu schaffen und diese dann gut zu bezahlen!

4 Antworten to “ARGE Aachen vermittelt ins Rotlichtmilieu?”

  1. CA
    Kommentar by CA | 08/05/06 at 0:04

    Tja als ich letztes Jahr diesen bericht im Focus gelesen habe dachte ich mir sowas schon.

    Damals ging es gerade um die besagte Förderung solcher “Arbeit” durch das Arbeitsamt.

    Finterste Endzeit eben.

    Gruss CA

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  1. [...] "Eva Herman macht nach 18 Jahren Schluss – Kippten Feministinnen sie aus der Tagesschau?" titelt die BILD heute. Darin heisst es über einen (auch meiner Ansicht nach) überaus lesenswerten und zutreffenden Gastbeitrag im Magazin „Cicero“ unter dem Titel „Die Emanzipation – ein Irrtum“ hatte sie geschrieben: „Wir Frauen sind dem Wahn verfallen, uns beweisen zu müssen, dass wir zu allem fähig sind. Und so führen wir auf fatale Weise unsere Kräfte in die falsche Richtung. Man könnte auch sagen. Wir vergeuden sie.“ Recht hat sie, die Frau Hermann! Sie hatte vielen v. a. jungen Frauen damit aus dem Herzen gesprochen. Das war einigen hardcore-feministischen Frauenverbänden (die lieber das ihnen nicht in den Kram passende konservative Frauenbild bekämpfen, Abtreibungen erleichtern und Prostitution legalisieren statt die Rolle der Hausfrau und Mutter aufzuwerten, für den Schutz ungeborenen Lebens und für den Jugendschutz- gegen Mädchen-Prostitution & -Pornographie- einzutreten) ein Dorn im Auge. Besagte Gruppen "…protestierten empört bei der „Tagesschau“-Redaktion, forderten die Absetzung von Eva Herman. Es entbrannte ein Riesenkrach mit Feministinnen, die Eva Herman in einem offenen Brief angriffen." Doch die „Tagesschau“-Sprecherin entschloss sich nun, dass sie sich in ihrem Buch „Das Eva-Prinzip – Für eine neue Weiblichkeit“ (vorbestellen! Erscheinen im September) erneut mit dieser Thematik zu beschäftigen. Sie beweist Rückgrat, lässt sich nicht verbiegen und erpressen! Meinen Respekt! Und an die wenigen verbiesterten Brutalo-Emanzen: gebt Eure falschen Ziele auf und setzt Euch zusammen mit nicht-sexistischen Männern gegen tatsächliche Frauenverachtung bzw. Frauenfeindlichkeit ein: gegen die Ausbeutung in immer mehr unterbezahlten Billiglohn-Jobs und die Sex-Sklaverei im Rotlichtmilieu! Warum setzt Ihr Euch nicht mit der gleichen Energie gegen den Zuhälter um die Ecke ein, der das Schulmädchen auf den Babystrich schickt? [...]

  2. [...] Hilfs-Sheriffs auf 1-Euro-Basis bzw. Hartz IV-Empfänger auf Patrouille im ÖPNV? Jau, wow, das ist die Lösung! Wem diese Schnapsidee gekommen ist? Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD)! Wenn’s halt mit der Vermittlung Arbeitsloser ins Rotlichtmilieu nicht klappt, sollen sie Leib und Leben gegen Islamisten riskieren? Ok!? Im Ernst: ernsthaft zu prüfen sind ABM (Arbeits-Beschaffungs-Maßnahmen) in der Terrorismus-/Extremismus-Prävention! Wenn ALG II-BezieherInnen ihre Talente (soziale und kommunikative Kompetenz z. B.) nicht bei der Zwangsarbeit auf irgendwelchen Feldern vergeuden wollen und sollen, sind sie in Präventiv-Projekten wie dem meinen gegen Hass und Gewalt wesentlich besser aufgehoben, würden dort den Beruf zudem als Berufung empfinden, aufblühen, sich selbst verwirklichen, sich inhaltlich und technisch weiterbilden und Gutes tun! Das ist die Lösung des Problems! [...]


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