ARTE-Themenabend gegen Kindesmissbrauch im Internet!
In Deutschland werden jährlich etwa 300.000 Kinder misshandelt und missbraucht.
Der Themenabend auf ARTE versucht, familiäre Hintergründe der Taten aufzudecken und dokumentiert die Arbeit von Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich um eine intensive und wirksame Betreuung der Opfer, aber auch um die der Täter kümmern, die oft selbst Opfer sexueller Übergriffe waren.
Außerdem gibt der Themenabend Hinweise, wie Eltern ihre Kinder vor den Gefahren schützen können, die von einschlägigen Internetseiten und Chatrooms ausgehen.
20:40 h: Der unsichtbare Feind – Kindesmissbrauch im Internet
Dokumentation, Deutschland 2006
Die psychischen Schäden, die sexuell missbrauchte Kinder erleiden, sind fast nicht wieder gutzumachen. In der modernen Welt gibt es eine weitere Form des Kindesmissbrauchs, die oft ähnlich verheerende Folgen hat.
Dieser Zugriff auf die Kinder geschieht in einem Raum, in dem viele Eltern sich wenig auskennen. Es geht um Kindesmissbrauch im Internet. Dabei bleibt der Feind unsichtbar und ist nur schwer zu fassen.
Eine Mutter erzählt von ihrer Tochter, die unter den Einfluss der Gothic-Bewegung geraten ist und auf tragische Weise nicht mehr den Weg ins normale Leben zurückgefunden hat. Die Websites der Gothics propagieren nicht nur harmlose schwarze Kleidung und eine bestimmte Musik, sondern sie fordern ihre Anhänger auch zu Selbstverletzungen und sogar zum romantisierten Selbstmord auf.
Heute ist es fast selbstverständlich, dass Jugendliche das Internet nutzen und miteinander chatten. Doch ein Chat ist keineswegs immer harmlos. Zwei junge Mädchen zeigen, was bei einem Chat passieren kann, und erfahren, dass "sexuelle Anmache" schon nach wenigen Minuten erfolgt. Manchmal kommen die Eltern rechtzeitig darauf, wenn über das Internet sexuell provozierende Fotos von Jugendlichen gegen Geld angefordert werden. Der unsichtbare Feind aus dem Netz bedient sich der Anonymität des Mediums. Kinder werden zu Opfern pädokrimineller Geschäfte. Videos mit Bildern von Kindesmisshandlungen werden von verbrecherischen Banden ins Netz gestellt. Gegen Zahlung hat ein Internet-Nutzer dann die Möglichkeit, sie zu konsumieren. Ein Millionengeschäft, an dem internationale Kinderporno-Tauschbörsen und Babystrich- bzw. Kinderprostitutions-Ringe verdienen. Experten erklären, wie Kinder psychologisch und praktisch geschützt werden können, damit sie nicht zu Opfern des Internets werden.
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Wer sich gegen satanistischen rituellen Kindesmissbrauch engagiert, gegen sexuelle Gewalt, härtere Strafen für Kinderprostitution und -pornografie fordert und mehr Hilfe für die Suche nach vermissten Mädchen und Jungen verlangt, lebt gefährlich. Letztlich ist Mord an aktiven Kinderschützern da nur der letzte Schritt Pädokrimer bzw. pädophilen-naher Sympathisanten. Zuvor versucht die Szene der Pädokriminellen es erstmal wesentlich subtiler: Rufmord, Schikane, Nötigung, Bedrohung usw.! Wer sich von solchen Leute gegen Kinder- & Jugendschützer einspannen lässt, macht sich mitschuldig an einem eiskalten Klima der Angst und Gewalt, des Hasses und der Hartherzigkeit! Ich lasse mich jedoch nicht einschüchtern, sondern setze meine ehrenamtliche (und unbezahlte!) Arbeit in Form von Linklisten und Pressespiegeln gegen sexuelle Misshandlung, gegen Satanismus & Sexismus fort.
3 Antworten to “ARTE-Themenabend gegen Kindesmissbrauch im Internet!”
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Die mutmaßlichen Mörder und Vergewaltiger des kleinen Pascal (Saarbrücken) sind wieder auf freiem Fuß, der Mörder der beiden belgischen Mädchen (Lüttich) ist immer noch nicht überführt. Und und und! Es muss endlich mehr aufgeklärt und aufgerüttelt werden. Danke an ARTE für diesen Themenabend, an dem hoffentlich auch über das ein oder andere Basis-Projekt gegen sexuellen Missbrauch berichtet wird (vgl. http://www.magnusbeckerblog.de !)
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