Babystrich

Weil Magnus Becker als Zivi in der Betreuung asylsuchender Mädchen und junger Aussiedlerinnen erstmals mitbekommen hat, was jungen Frauen für furchtbare Dinge angetan wurden und werden: die albanischen, polnischen, russischen, rumänischen oder serbischen Schulmädchen, darunter viele Sinti und Roma, mussten als Lolitas auf dem Babystrich anschaffen. Wie "Christiane F." unter Drogen, wie Natalie in "Endstation Babystrich" erpresst, bedroht, gedemütigt, gezwungen, belogen, betrogen!

Weil Magnus Becker durch seine Freundin (selber Aussiedlerin, aber zum Glück nie Opfer von sexueller Gewalt), die als Ansprechpartnerin Aussiedlermädchen hilft, weiß, wie grausam Zuhälter, Mädchenhändler, Teeny-Porno-Produzenten und Freier vorgehen. "Auf dem Babystrich ist die Hölle los!" Manche Girls waren beim ersten Sex erst 12 oder 13 Jahre jung, waren noch Jungfrau, wurden brutal defloriert, ohne dass auch nur einer der alten  Säcke auf ihre Unschuld und Unerfahrenheit Rücksicht nahm. Viele der Männer hätten wissen müssen, dass ihnen da noch keine „Frau“ gefügig sein sollte.

Weil Magnus Becker zu diesen Vergewaltigungen, zu sexueller Belästigung, Nötigung, Gewalt, psychischer und physischer Folter, zu Zwang und Schikane nicht schweigen will. Tausende dieser Dirnen nehmen sich das Leben oder töten neues Leben in sich, wenn sie absichtlich geschwängert (so bekommt der Babystrich oft eine weitere Bedeutung) und dann zur Abtreibung gezwungen werden.

Das Mindeste, was jeder Mensch tun kann und was Magnus Becker tun will: junge Mädchen mahnen und warnen, dass der Babystrich keine "Mutprobe" ist, wie www.weisse-rose.info und www.magnusbeckerblog.de es tun! Die Politik in die Pflicht nehmen, mehr Mittel für den Opferschutz und härtere Strafen für die Täter einfordern! Kinderprostitution und Kinderpornographie, das ist Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung! Perversionen, Kriminalität, Mafia - davor gilt es Schülerinnen zu schützen!

Natalie II - Die Hölle nach dem Babystrich © 1997  Pro 7 / Sat.1
Szene aus "Natalie II -die Hölle nach dem Babystrich"

9 Antworten to “Babystrich” »»

  1. Kommentar by Rüdiger Loose | 09/11/06 at 23:20

    ich finde es abscheulich das kinder als sexopjekte misbraucht werden. leider sind die strafen für sexzualtäter in unserem land viel zu milde.ein mehrmals vorbestrafter kinderschänder wird doch hier in unseren land von irgendeinen beklopten psyschologen für geheilt erklärt und aus der haft entlassen nur um über die nächsten kinder herzufallen was sind das nur für ärzte die nicht erkennen das manche menschen nicht geheilt werden können es macht mich jedesmal traurig

  2. Kommentar by Olaf Kerner | 12/19/06 at 16:40

    Erschreckend ist die Doppelmoral der “Freier”. Babystrich auf der einen Seite, und zu hause eine Tochter im selben Alter, für die alles getan wird damit es ihr gut geht…

  3. Kommentar by Anna | 03/17/07 at 12:44

    Hallo,

    Ich bin selber Weissrussin und seit meinem 8. Lebensjahr in Deutschland und weiss, dass es es immer wieder Typen vor unserer Schule stehen und dich ansprechen, ob du für sie Zeit hättetest ABER die Lehrer tun auch nicht dagegen! Die meisten meinen ihre Arbeit sein nach dem Klingeln zu ende, es geht der Geselschaft, oder den meisten Menschen am Arsch vorbei, wie es uns geht!
    In manchen Schulen gibt es den Babystrich auf den Schulklos, jeder weiss es und Keiner tut etwas dagegen, die Lehrer haben selber Angst! Die Polozei dackelt jede 30 min vorbei und versucht zu verhindern, dass es Zuhälterei gibt aber wie soll sie es verhindern, wenn die verantwortlichen ERWAKSENEN nichts dagengen tun!!!?
    Man kann uns keine Vorwürfe machen, dass unsere Generation von Kindern/ Jugendlich zu verwöhnt sei. Es sollte schocken, dass wir so etwas als “normal” oder “alltäglich” verstehen. Keiner Verbietet es uns, keiner will etwas an ihrer dummen, heilen Welt ändern!

    Obwohl ich nie auf dem Strich war und immer Verständnis für diese Mädchen und Jungen habe, die ihren Körper für nichts verkaufen haben, werde ich immer noch als Russenschlampe oder als Flitchen bezeichnet. Nach dem Schulwechsel auf ein Gymnasium ähnerte sich weiterhin nichts! Es wurde schlimmer, die Gerüchte erdrückten mich schon fast, ständig kommen Gerüchte auf, ich hätte mit dem und mit dem geschlafen hätte dem einen geblasen oder dem…

    Doch tut jemand etwas dagegen? Nein! Zum Beispiel ein Leherer antwortet auf die Frage was seine Reliogien ist: “Ich bin Neonazie!” Denken sie, ich würde zu diesem Lehrer gehen? Und die anderen Lehrer wollen keinen Ärger, es werden einfach die Ohren zugeklappt und schon werden wir Kinder allein gelassen… es macht mich traurieg und einsam, denn so schlecht ist unsere Generation nicht und insbesondere, da ich mich selber eigentlich im Verlauf der Zeit als Deutsche sehe! Denn ich denke ich werde ein Teil der Geselschaft schon in wenigen Jahren sein.

    Alle wir, das ganze Land können an unserem Leben etwas ändern!
    Jeder ist verflichetet auf seine Jugend aufzupassen! Lehrer, Eltern und die Polizei! Jeder muss verstehn, dass WIR alle an der jetztigen Sytuation schuld sind auch, wenn es sinnlos scheint kann vielleicht ein Mädchen von 50 auf den richtigen Weg gebracht werden! Und das ist das was zählt!

    Gruß

    Anna F.

  4. Kommentar by meike | 04/25/07 at 15:22

    ich finde es abscheulich, dass junge mädchen auf den kinderstrich müssen, nur weil sie geld für irgendwelche drogen brauchen! das schlimmste ist noch dass man solchen Mädchen selten helfen kann weil die eltern meistens davon nichts mitkriegen und die mädchen anonym bleiben!!! unsere Gesellschaft ist einfach zum kotzen…ich finde man sollte dagegen etwas unternehmen und den Mädchen helfen!!!

  5. Kommentar by markus.s | 12/11/07 at 11:22

    die geselschaft und die Armut der eileinerziehenden Mütter,bringen so
    einige verzweiflungstahten wegen geldmange zum vorschein.
    der staat müste mer dafür tuhn das es Jugendlichen und Kindern bessergeht.

    ich habe selbst 2 kids,und meine ex hat 5 kinder,ICH WEIS WOVON ICH REDE;l

Trackbacks/Pingbacks »»>

  1. […] Nicht nur in Berlin liegt die Zahl junger Mädchen, die auf den Babystrich gezwungen werden, im Dunkeln. Und die Dunkelmänner, die Drahtzieher, die Zuhälter der Kinderprostitution -wer wird ihrer endlich habhaft? Ich rufe hiermit alle Fußball-Fans auf, a) erst gar nicht als Freier zu "leichten Mädchen" zu gehen und falls doch b) bitte nicht die Not jüngerer Frauen auszunutzen, sondern die eigenen Beobachtungen zu melden! Mit gutem Beispiel vorangehen sollten die Profi-Fußballer der für die WM qualifizierten Teams. Bisher scheint es nur für Schweden die entsprechende Order zu geben! Und überall "Prostitution verboten"-Schilder aufzustellen, wäre keineswegs ein Schildbürgerstreich, wie es die WamS vom 25. 12. 05 suggeriert und lächerlichmacht.  Den Opfern von Mädchenhandel und Sex-Sklaverei muss geholfen werden! Gerechnet wird v. a. mit einem Anstieg der Prostitution durch Frauen und Mädchen aus dem Ostblock. Und zwar, weil sogar Fan-Initiativen, die doch der Jugend ein Vorbild in Sachen Liebe und Freundschaft sein sollen, schon mal auf die schiefe Bahn bzw. auf Abwege geraten. Wenn das "Mädchenhaus Köln" nicht Druck ausgeübt hätte, würde der ‘Pascha’-Puff bei den jungen Leuten (v. a. jungen Männern) noch immer als salonfähig gelten. Die rote Karte für das Rotlicht-Leiden durch brutale Luden, die gilt es schleunigst zu zeigen! Nicht nur Politikerinnen (wie die couragierte CDU-Abgeordnete Ute Granold) sollten rechtzeitig als Schiedsrichter einschreiten! Bundesweit engagieren sich auch der Deutsche Frauenrat, der Katholische Deutsche Frauenbund und die beiden großen Kirchen gegen Zwangsprostitution, im hessischen Landtag wendeten sich alle Fraktionen gegen das miese Geschäft mit der Lust. Höchste Zeit, dass der DFB, die UEFA und FIFA nachziehen! Und alle Politiker und Parteien! 2005 war wegen Hartz’ens Huren-Affaire bei VW und dem Fischer-Visa-Skandal (der die Erleichterung von Frauenhandel v. a. aus der Ukraine nach Deutschland mit sich brachte) ein trauriges Jahr! 2006 wird ebenso schmerzhaft, wenn nicht allmählich etwas für die jungen Girls getan wird, die die Leidtragenden sexuellen Missbrauchs sind! […]

  2. […] Schön, dass die Bekanntgabe der Nominierung des Films "Sophie Scholl" für den Oscar auf meinen Geburtstag fällt. Zählt doch Sophie (wie auch ihr Bruder Hans) im politischen Spektrum zu meinen Idolen. Ich bin der Ansicht, dass der Kinofilm von Marc Rothemund, dessen Hauptdarstellerin Julia Jentsch dafür u. a. schon den Silbernen Bären, die Goldene "Lola" und den Europäischen Filmpreis erhielt, einen Oscar verdient hat! Er hat ihn allemal mehr verdient als der verrufene Streifen um zwei homosexuelle Cowboys, der per…fiderweise gleich für 8 Oscars nominiert wurde. Schade, dass "Sophie Scholl" als ausländischer Film dazu nicht in Konkurrenz steht. Es wäre wohl eine Auszeichnung weniger geworden für "Brokeback Mountain". Abschließend noch einige wenige Worte dazu, warum ich auf diesem Blog dazu Stellung nehme: weil dieses Internet-Tagebuch zwar den Schwerpunkt "gegen sexuelle Gewalt / gegen Sexismus" (wenn Mädchen sich Sophie zum Vorbild nehmen, geraten sie übrigens ganz gewiss nicht von sich aus auf die schiefe Bahn, in die Drogen- und Rotlicht-Kriminalität!) hat, aber eben auch deutlich "gegen extremistische Gewalt / gegen Rassismus und Antisemitismus" Stellung bezieht. Das eine wie das andere ist Ausdruck widerwärtiger Menschenverachtung, der gegenüber Schweigen Schuld ist! […]

  3. Pingback vom Prostituierte zu Altenpflegerinnen! » Magnus Becker | 04/05/06 um 11:33

    […] Es wurden (nicht nur von Harald Schmidt) schon einige derbe Witze darüber gerissen, aber den Ansatz von "ProFridA" finde ich nicht schlecht…! Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen e.V. (Träger) ist ja auch schon für das "Projekt Minderjährigenprostitution" (jungen Mädchen vom Drogen/Babystrich weghelfen), das durch die Dortmunder Mitternachtsmission durchgeführt wird, bekannt. […]

  4. […] ff. (Polizist schickte 13-Jährige auf den Strich - Ein New Yorker Polizist ist zu einer Gefängnisstrafe von über drei Jahren verurteilt […]


Kommentar hinterlassen »»

nach oben |