Beckstein: Mehrfach-Sex-Täter an den Pranger!

Wenigstens der Bayerische Innenminister Günther Beckstein stellt sich unmissverständlich auf die Seite der Opfer von Sex-Verbrechen und nicht auf die der Täter. Es ehrt ihn, deutliche Worte gegen Sexualstraftäter zu finden. Zwar schloss er den Pranger nach US-Vorbild (auch Einmal-Täter werden geoutet und ihre Namen im Netz veröffentlicht) hierzulande als "verfassungsrechtlich problematisch" aus. Aber die "bundesweite Meldepflicht" für Sex-Täter ist eine berechtigte Forderung. Hoffentlich folgen schon bald den Worten Taten. Dass ein Gesetzentwurf bezüglich "Kontaktverbot zu Minderjährigen" (etwa zu unter 16 Jahre alten Mädchen) erst jetzt auf den Weg gebracht wird, ist bezeichnend. Auch schließe ich mich der Forderung des Dresdener Oberstaatsanwalts Christian Avenarius nach einem besseren Datenabgleich mit der Polizei an.

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