Berliner Polizei erwartet Anstieg der Zwangsprostitution!

Lange Zeit musste man(n) den Eindruck haben, dass vielen Männern das grausame "Schicksal" junger Mädchen und Frauen in der Sex-Sklaverei im Zuge der WM egal ist. Inzwischen scheint jedoch ein Ruck durch die männerdominierte Fußball-Welt zu gehen. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hat bereits die Schirmherrschaft über die vom Deutschen Frauenrat gestartete Aktion "Abpfiff" übernommen. Auch die Berliner Polizei erwartet einen Anstieg der Zwangsprostitution! Die Gewerkschaft der Polizei erklärte, Menschenhandel entwickle sich weltweit zu einem ähnlich einträglichen Geschäft wie der Drogenhandel. Gerade in Hinblick auf die bevorstehende Fußball-WM sei zu erwarten, dass die Nachfrage im Rotlicht-Milieu steige. Mit überall in der Stadt angebrachten Plakaten und einem "Flyer für Freier" sollen die Männer aufgefordert werden, nicht wegzusehen, wenn sie den Eindruck haben, daß Prostituierte unter Zwang handeln. Dieser (täterzentrierte) Ansatz sollte aber nicht der einzige sein. So hoffe ich immer noch darauf, dass verstärkte Anstrengungen in puncto Prävention für weibliche Jugendliche (auch und gerade in den Herkunftsländern der meist osteuropäischen girls) unternommen werden, um vor den Gefahren im vermeintlich ach so goldenen Westen zu warnen! Am allerbesten aber wäre: kein käuflicher Sex am Rande der Fußball-Weltmeisterschaft! "Das kann nicht verhindert werden", erklärte zwar der von mir sehr geschätzte CSU-Politiker Günther Beckstein beim Treffen der EU-Innenminister in Brüssel. Nur der schwedische Justizminister (und frühere Erstliga-Fußballer) Thomas Bodström schlug genau dies vor (ein Gesetz in Schweden stellt Angebot und Nutzung von Geschlechtsverkehr gegen Entgelt unter Strafe) -und ich pflichte ihm bei. Auch Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) fordert Haftstrafen für Männer, welche "WM-Bordelle" aufsuchen. Trotz mancher Probleme will der österreichische EU-Ratsvorsitz die Vorschläge Bodströms beherzigen. Die Ratsvorsitzende Liese Prokop griff Bodströms Initiative auf. "Wir werden das weiter verfolgen", sagte Österreichs Innenministerin. Schon häufiger wurde aus der Initiative eines einzelnen Mitgliedstaats ein EU-Gesetz. Auch die christlichen Kirchen setzen sich für die Frauen und Mädchen ein. Hier noch eine Online-Petition, die alle unterstützen sollten!

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