Besitz von Kinderpornographie legalisieren? Contra Rick Falkvinge!
Dass sich doch mittlerweile erschreckend viele Pädophile aus der Deckung trauen und die deutschen Piratenpartei-Oberen wegen einer gestern recht deutlichen Distanzierung vom schwedischen Piraten-Gründer Rick Falkvinge kritisieren, fällt heute auf! All diese zumindest propädophil (wenn nicht selber praktizierend pädophil, so doch stets die “Rechte” der ach so armen unterdrückten Pädos reklamierend, Täterschutz statt Opferschutz fordernd) zu nennenden Personen sind es, an denen unsere (v. a. digitale) Gesellschaft krankt! Wer spitzfindig meint, ja “nur” den Besitz von “Kinderpornographie” (passender: “dokumentierter Kindesmissbrauch” bzw. sexualisierte Gewalt gegen Kinder) freigeben bzw. straffrei stellen zu wollen, nicht aber Herstellung, Handel/Verbreitung dieser abartigen Abbildungen (ob nun fotographiert oder gefilmt; meist ja beides!) und deswegen ja “kein Kinderschänder” sei, irrt gewaltig! Da droht ein Dammbruch, denn wenn erst einmal der bloße Besitz nicht mehr strafbar ist, wird vielen Ermittlern der Boden unter den Füßen endgültig entzogen. Oft ist nämlich nur eben jener Besitz nachweisbar.
Meine Meinung (für kompromisslosen Kinderschutz!) ist hinlänglich bekannt und hat längst zu seitens pädophiler Hetzer ziemlich widerlichen Verleumdungen gegen mich geführt. Denn wer es hierzulande wagt, sich mit der Täterschützer-Lobby anzulegen, bekommt die geballte Ladung Rufmord (mit Mord und Morddrohungen kommen die Pädokriminellen ja nicht weiter, weil sie uns Kinderschützer dann zu Märtyrern machen) zu spüren. Wichtig ist, sich nicht einschüchtern, sich nicht mundtot machen zu lassen! Viele sinnvolle Projekte und Gesetzes-Initiativen für verbesserten Opferschutz sind zwar ausgebremst worden, was alles über das kinderfeindliche, menschenverachtende Klima in unserem Staate aussagt. Aber aufgeben? Niemals!
Weitere Zeilen (Zeit fehlt an allen Ecken und Enden) werden folgen, speziell zu den gängigsten Totschlag-Argumenten, die gegen effektive Kinderschutz-Maßnahmen stets laut werden.
Wäre die Freiheit des Netzes bedroht? Nein!
Im K(r)ampf gegen alles Rechte (eben nicht nur gegen RechtsEXTREME, sondern sogar gegen RechtsKONSERVATIVE) werden auch die “Orangenen” einer Zensur das Wort reden, solange es nicht gegen die eigene (linke!) Klientel der angeblichen “Zensur-Gegner” geht. Gleichsam: Bei Sperren (u. ä.) gegen “harmlose” Kinderpornoseiten drohe eine “Zensur-Infrastruktur”, bei Sperren gegen “böse” rechte Seiten aber drohe keine. Wir werden das noch erleben, wenn sich bei den Grünen oder in der Piratenpartei nicht der moderate mitmenschliche Flügel durchsetzt!
Beiträge anderer Blogs und Medien zum Thema:
www.pi-news.net: “Piratengründer: Kinderpornografie legalisieren”
www.focus.de: “Deutsche Partei geht auf Distanz – Schwedischer Pirat: Straffreiheit für Kinderpornos”
www.tagesspiegel.de: “Piratengründer und Kinderpornografie Schlömer will Falkvinge ausladen … Für die deutschen Piraten, die am Montag ihren sechsten Geburtstag feierten, ist es indes nicht das erste Mal, dass sie im Zusammenhang mit Kinderpornografie Schlagzeilen machen: Erst 2010 war der wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilte Ex-SPD-Politiker Jörg Tauss aus der Partei ausgetreten.”
www.news.de: “(…) Er ist der Guru der Piratenpartei, der Gründer der ersten Gruppierung in Schweden. Jetzt hat Rick Falkvinge in seinem Blog gefordert, Kinderpornografie im Internet zu legalisieren – und das ausgerechnet am 6. Geburtstag der deutschen Piraten. (…)”
www.augsburger-allgemeine.de: “Falkvinge – Kinderpornografie legal im Netz: Piratenpartei kritisiert Partei-Gründer”
www.nachrichten.at: “Kinderpornografie: Auch Österreichs Piraten kritisieren Falkvinge”