Bundesregierung gegen Zwangsprostitution!
Endlich! Erstmals kann ich mich aufrichtig darüber freuen, zum Ende von Rot-Grün und zur zumindest beim Thema "Kampf gegen Zwangsehen und -prostitution" hauptsächlich christdemokratisch geprägten neuen Bundesregierung beigetragen zu haben. Denn es tut sich was, Schwarz-Rot tut etwas! Angela Merkel hat ihr gegenüber Frauen(schutz)organisationen vor der Wahl gegebenes Versprechen, sich für die Opfer und die Bekämpfung von Sex-Sklaverei einzusetzen, also eingelöst. Die verstärkte Offensive gegen Zwangsehen und Prostitution war auf Betreiben Merkels Teil der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD. Dafür sind ihr alle, die vergewaltigten und ins Rotlichtmilieu gezwungenen Mädchen helfen, dankbar! Deutschland wird Zwangsehen, Prostitution und Schleusungen mit einer deutlichen Verschärfung des Zuwanderungsrechts endlich erschweren. Beim Familiennachzug sollen junge Ehepartnerinnen künftig erst vom 21. Lebensjahr an eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland erhalten können. Damit sollen v. a. junge Ausländerinnen vor Zwangsehen geschützt werden. Und um der Zwangshurerei entgegen zu wirken, soll in Zukunft eine Aufenthaltserlaubnis bei Scheinehen ausdrücklich untersagt werden. Dass das alleine nicht genügen wird, ist mir klar. Doch ein erster Schritt ist getan.

2 Antworten to “Bundesregierung gegen Zwangsprostitution!”
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[...] Ihnen ist ausserdem klar, dass es nicht eine Verschärfung des Zuwanderungsrechts ist, die sich generell "gegen Ausländer" wendet (da wäre ich der erste, der -weil seit mehr als einem Jahrzehnt gegen Ausländerfeindlichkeit engagiert- protestiert). Die Gesetzesänderung richtet sich vielmehr gegen Zuhälter und Mädchenhändler! Ergreift also Partei für Ausländer (v. a. Ausländerinnen, besonders die jungen Mädchen aus Osteuropa, die oft zwangsverheiratet und dann auf den Strich gezwungen werden). Ergo: Herr Schäuble, übernehmen Sie! [...]
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[...] Der Interessenverband Neue Medien (IVNM), dem unter anderem zahlreiche Firmen aus dem Erotikbereich angehören, will Hinweisen zu illegalen Inhalten im Netz, insbesondere Kinderpornografie und Rechtsradikalismus, nachgehen. Schön und gut! Doch was, wenn jemand Mädchen- und Frauenverachtung auch auf Seiten von IVNM-Mitgliedern anprangert? Bspw. auf Sites, die mit dem Kindchen- und Lolita-Schema "spielen" (selbst wenn die abgebildeten jungen Frauen alle schon 18 Jahre alt sein sollten). Wo ist die Grenze zwischen "geschmackvoller" und geschmackloser Sexualität? Ist die (digitale) Darstellung von Sex nicht auch in harmlosen Formen für junge Leute unzumutbar? Muss es sein, dass heutzutage schon 12- und 13-jährige girls mit Sex-Szenen am PC konfrontiert werden und so womöglich auf dumme Gedanken kommen, auf den Babystrich geraten, "Nachwuchs"-Huren werden? Demütigend und in Gesellschaft junger Männer geradewegs peinlich, wie mir mehrere Mädchen berichtet haben. Nein, dem muss Einhalt geboten werden! Wer dabei aber auf FSK setzt, der hat leichtfertig den Bock zum Gärtner gemacht, ohne weitere Anstrengungen (eigene Jugend-, v. a. Mädchen-Medien ins Netz zu stellen, die deutliche Worte gegen Zwangs-Prostitution und -Pornographie finden) zu unternehmen. Jungen und Mädchen mehr Selbstbewußtein zu vermitteln, das gelingt z. B. terre des hommes. [...]