Der Fall Adebowale Ogungbure

Der nigerianische Fußballer Adebowale Ogungbure wurde bei einem Spiel der Oberliga Nordost Opfer von rassistischen Schmähungen ("U-u-uh, u-u-th"-Urwaldrufe) und reagierte darauf mit dem Hitlergruß. Dazu in Kürze mehr. Meine Meinung: Stadionverbot für alle "Fans" (man kann sie wohl nur rechtsextreme Hooligans nennen), die sich am verbalen Rassenhass beteiligt haben! Harte Strafen für jene, die den dunkelhäutigen Fußballspieler schließlich sogar (körperlich) anzugreifen versuchten, nach dessen Trotzreaktion, dem braunen Pack den Hitlergruß zu zeigen.

2 Antworten to “Der Fall Adebowale Ogungbure” »»

  1. Kommentar by Benny | 04/22/06 at 19:22

    Es kann nicht sein, dass einige “Fans” so Fussballdeutschland ruinieren. Der Hitlergruß war eine Trotzreaktion, die sicherlich nicht hätte sein müssen. Aber es war nicht das erste Mal, dass Ade rassistisch beschimpft wurde und dies führte schließlich zu dieser Reaktion. Was allerdings überhaupt nich sein kann: Adebowale Ogungbure wurde angeklagt wegen dem Gruß und die “Fans” kamen erstmal ohne jegliche Strafe davon. Erst nachdem es viele Proteste gab, stellte man das Verfahren ein.
    Reaktionen der Halle Fans: “Erschießen, gleich erschießen.”
    oder “Der Feind ist nicht der Neger in der Bundesliga. Sondern der Feind ist der, der das ermöglicht, dass sie übethaupt hier spielen.”
    Da frag ich mich, wenn man hier erschießen sollte!

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  1. […] Auch außerhalb Brandenburgs gebe es "No-Go-Areas", sagte Heye. "Wenn man sich mal in Sachsen umschaut, in der Sächsischen Schweiz, in Teilen Dresdens oder Leipzigs, oder in einigen Bereichen Thüringens, wenn man sich ansieht, was in einigen Stadien Deutschlands los ist mit den antisemitischen und rassistischen Äußerungen von Hooligans, dann gibt es ein weites Feld, wo man hin schauen muss." Auch nicht zu leugnen! Fußball-Weltmeisterschaft = die Welt zu Gast bei Freunden? Schön wär’s! Neonazis werden noch für etliche Probleme während der WM sorgen! Dass nun der Grünen-Fraktionschef im Europa-Parlament, der umstrittene Daniel Cohn-Bendit, den Worten Heyes zustimmt, ist schon paradox. Doch selbst das hindert mich nicht daran, ebenso seiner Ansicht zu sein. […]


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