Deutsche Kinderhilfe: „Stop! – Meine Stimme gegen Kinder“pornographie“ im Internet in Hessen
Weil auf den meisten anderen Blogs gegen die Kinderhilfe statt gegen Kinderschänder mobilisiert wird (grotesk!), dokumentiere ich trotz neuerlicher übler Nachrede und ernster Drohgebärden von nun an alle Aktionen der beispielhaft couragierten Kinderschutz-Organisation und bin mir darüber im Klaren, mir in der Pädokrimen-Szene noch mehr Feinde zu machen als ohnehin schon. Aber viel Feind’, viel Ehr’! In diesem Sinne: Ich lasse mich nicht unterkriegen!
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Kampagne „Stop! – Meine Stimme gegen Kinder“pornographie“ im Internet in Hessen
Berlin/Frankfurt am Main, 20. Mai 2009
Heute sammelte die Deutsche Kinderhilfe zusammen mit den Vorstandsmitgliedern des Hessischen Landesverbands Edmund Fröhlich und Ole Dewald Unterschriften für das „Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen“ in dem Frankfurter Bankenviertel. Mit der bundesweiten Kampagne möchte die Deutsche Kinderhilfe 100.000 Unterschriften für die Sperrung kinder“pornographischer“ Seiten im Internet bis Ende des Monats sammeln, um diese anschließend an die Politik zu übergeben. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger äußerten in Gesprächen eine große Sympathie für die Aktion. Spontan nahmen sie Unterschriftenlisten mit, um selbst weitere Unterschriften zu sammeln.
Mit dieser Aktion setzt die Deutsche Kinderhilfe ein klares Signal, dass dieser erste kleine Schritt der Politik nicht durch unberechtigte Sorgen vor einer generellen Zensur des Internets verhindert werden darf. Dieses Gesetz ist eine reine Zugangserschwerung und muss allerdings als Teil weiterer notwendiger Schritte gesehen werden (Siehe den Forderungskatalog der Deutschen Kinderhilfe).
„Das Gesetz wird heftig kritisiert und vor allen Dingen wird die Effektivität der Zugangserschwernis bezweifelt. Die Deutsche Kinderhilfe musste durch das „Hacken“ ihrer Website erfahren, dass offensichtlich Experten in der Lage sind, Seiten zu defacen und zu sperren. Wir stellen uns daher schon die Frage, warum diejenigen, die über derartig gute Fähigkeiten verfügen, dies nicht bei den in Rede stehenden pädokriminellen Seiten tun. Die Kritiker sind aufgefordert effektive und schnell umsetzbare Alternativen zur gesetzlichen Regelung zu benennen“, so Edmund Fröhlich, Landesvorsitzender der Deutschen KInderhilfe Hessen anlässlich der Unterschriftensammlung.