Euroweb -wer hat ein Interesse, die zu dissen?

In unregelmäßigen Abständen werde ich hier auch auf Entwicklungen in "Klein Bloggersdorf" (Blogosphaere) eingehen, die zwar mit dem Thema meines Blogs nicht direkt etwas zu tun haben, aber bedenkliche Ausmaße annehmen. Die ganze Diskussion ist ziemlich unappetitlich und nach Lektüre aller Blogs, auf denen zum "Fall Euroweb" bisher Stellung genommen wurde, drängt sich doch der Eindruck einer perfiden Kampagne gegen einen Konkurreten auf. Soll in der Branche ja vorkommen. Das Hauptbroblem ist aber: die Heuchelei und Verlogenheit derjenigen Personen, die über Euroweb unter dem Vorwand herziehen, dass ihnen nur der "Schutz der Meinungsfreiheit" am Herzen liege, gleichzeitig aber zu rüden Zensurmaßnahmen gegen Andersdenkende greifen (sämtliche nicht genehme Comments und Gästebucheinträge, 2005 auch schon mal ein ganzes Weblog, werden/wurden gelöscht. Nicht etwa, weil stündlich Spam-Attacken erfolgen -wie gegen mein Blog- , sondern weil für "Nestbeschmutzer" das Rechte auf freie Rede, Meinung und Presse plötzlich nicht mehr gelten soll).

Ansonsten werde ich mich als Außenstehender in diesen Konflikt aber nicht einmischen, sondern der Vollständigkeit halber auf Euroweb’s Sicht der Dinge verlinken. Allein das (der Link) wird einem unabhängigen Blogger wie mir, der (wieder mal) gegen den Strom zu schwimmen wagt, wohl neue Verleumdungen einbringen. Sei’s drum, das hat mir auch in der Vergangenheit nur mehr genutzt als geschadet (getreu der Devise "bad news is better than no news")

2 Antworten to “Euroweb -wer hat ein Interesse, die zu dissen?” »»

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  1. […] Inzwischen scheint der eigentlich "alltägliche" Vorgang tatsächlich zum ‘Größten anzunehmenden Unfall’ in Sachen ‘Public Relations’  zu werden. Die Krisen-PR steht wohl mehr in der Kritik als die eigentliche Vorgeschichte, oder? Denn wenn nun sogar der FOCUS berichtet, ist "Alarmstufe Rot" angesagt, nicht? Nur schade, dass so dem Ansehen einer durch und durch vorbildlich arbeitenden und unterstützenswerten Organisation wie "Transparency International" womöglich Schaden zugefügt wird. All jene (Korrupten), die TI ins Visier genommen hat, grinsen sich nun wahrscheinlich einen. Anderseits hätte TI vielleicht von Anfang an den kritischen Eintrag im Blog von Moni besser ignoriert statt juristische Konsequenzen anzukündigen. Nun, noch ist es zu einer friedlichen Einigung (hoffentlich) nicht zu spät und es wird anwaltlich ab- statt aufgerüstet (Abmahnwahn auf beiden Seiten lässt einen nur noch mit dem Kopf schütteln). Und wenn die Bloggerinnen und Blogger, die derzeit TI (zuvor "Euroweb") als "Sau" durchs Dorf treiben, hernach die wirklichen Säue (korrupte Personen, Organisationen und Institutionen, gegen die TI beispielhaft kämpft) "schlachten", dann kann sich die Blogosphäre auch noch nützlich machen statt nur Spielchen zu spielen, die die Besucherzahl des jeweils eigenen Blogs erhöhen. "Blogger gemeinsam gegen Korruption" -das wäre mal ein erstrebenswertes Projekt! […]

  2. Pingback vom Kinderporno-Razzia bei der NASA! » Magnus Becker | 04/03/06 um 18:53

    […] Angeklagt wird der bei der Nasa für das Management von Weltraummissionen angestellte James R. Robinson, der von seinem Arbeitsrechner aus pädophile Videos und Bilder per Internettauschbörsen und Newsgroups gehandelt haben soll. - Nun, wenn da mal nicht noch höhere Tiere mit drinhängen! — Themen wie dieses sind so brisant, dass die Blogosphäre sich hoffentlich sehr bald um sie statt um unwichtige Nebenkriegsschauplätze wie "Transparency International", "Euroweb" oder "Papa Klum" kümmert. Wenn alle Power der vereinten BloggerGemeinde mal auf die Bekämpfung von perversen Pädokrimen konzentriert werden würde, wären wir schon einen Schritt weiter! Aber über die Kinderporno-Razzia im Hauptstadtbüro der US-Raumfahrtorganisation "Nasa" berichtet kaum einE BloggerIn.  Muss immer erst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz (die dortige "FDP" will, dass der Kampf gegen Kinderpornographie bereits beim Konsum beginnt, was sich bei den Schweizern leider noch nicht durchgesetzt hat) etwas passieren, damit auch das deutschsprachige Kleinbloggersdorf dazu was schreibt? […]


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