Holocaust-Gedenktag!

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (am morgigen Sonntag), es reiche längst nicht aus, der Toten zu gedenken und sie zu ehren. "Wir müssen die jetzige Generation aufklären und uns um sie kümmern", forderte er. "Wir müssen ihnen Respekt vor der Verschiedenheit (der Menschen) geben, ehe sich Intoleranz entwickeln kann." - Recht hat er!  Diesen Worten Taten (Unterstützung für Projekte wie das Weiße Rose-Jugendbündnis Münster) folgen zu lassen, ist nun Aufgabe der UNO, der EU, der Bundes- und Landesregierung sowie der Stadt. Geschieht dies nicht, ist jeglicher Appell an Anstand und Moral nur noch Fassade, Feigenblatt. - Anlässlich des Gedenktags hatte gestern auch Bundestagspräsident Norbert Lammert dazu aufgerufen, im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nicht nachzulassen. „Wir Deutschen wollen unserer besonderen Verantwortung gerecht werden, auch in der EU…“, sagte der angesehene CDU-Politiker in einer Gedenkstunde im Bundestag. - Möge er sich weiterhin dafür starkmachen, dass Projekte junger Menschen gegen Hass und Gewalt wesentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen als die NPD (und andere Rechts- wie Linksextremisten)!

3 Antworten to “Holocaust-Gedenktag!” »»

  1. Kommentar by Luftgucker | 01/27/08 at 15:18

    Die Vergangenheit kann man nicht mehr gut machen,
    aber die Zukunft kann man beeinflussen.
    Deshalb sollte der Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit
    und Rassismus nie aufhören bis es sowas
    nicht mehr gibt.

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  1. […] DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger war am Sonntag Teilnehmer eines Gedenkgottesdienstes in der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, den der Berliner Bischof Dr. Wolfgang Huber als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der bayerische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich mitgestalteten, stand das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. (…) Dr. Zwanziger sprach im Rahmen des Gottesdienstes eine Fürbitte zu Empfindsamkeit gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in Fußball und Gesellschaft. […]

  2. […] als nicht selbstverständlich. Die Erinnerung daran müsse wachgehalten werden, um Intoleranz, Antisemitismus und Rassismus bei künftigen Generationen vorzubeugen.) Abgelegt unter Allgemein Kommentare […]


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