Kongo: gegen Waffen- und Mädchenhandel!

Warum nur betrachtet es niemand aus dieser Perspektive? Statt demnächst 500 deutsche Soldaten im Kongo (DR, ehem. Zaire) in Lebensgefahr zu bringen, sollten die vielen Millionen Euros Steuergelder besser in humanitäre Projekte junger Menschen investiert werden. In Aktionsprogramme, wo deutsche und kongolesische Studierende (und SchülerInnen) Hand in Hand gegen den Waffen- und Mädchenhandel aufrütteln. Gegen Tendenzen zur zunehmenden Versklavung junger Kongolesinnen. Sie sind -sei es als junge Mütter, die ihre Kleinen als Kindersoldaten an eine der rivalisierenden Armeen verlieren oder als Zwangsprostituierte der in- sowie ausländischen Soldaten- Hauptleidtragende! Die Opfer eines Kriegs, bei dem es um die Ausbeutung vieler vorhandener Schätze in eben jener Demokratischen Republik Kongo geht, die die Bevölkerung von Armut und Elend erlösen könnten, würden sie halbwegs gerecht verteilt. Dies betrifft Bodenschätze und menschliche Schätz(ch)e(n). Würde auch nur die Hälfte der Summe, die der Einsatz einer EU-Truppe im Kongo kosten wird, für Initiativen gegen Zwangsprostitution und -pornographie Verwendung finden, würden nie und nimmer so viele Frauen und Mädchen aus afrikanischen Staaten wie Kongo in Bordelle von EU-Ländern landen! Kinshasa und andere Städte brauchen keine (neuen) Militärs, sondern Menschen mit Herz -die das an sich so reiche "Paradies" wieder erblühen lassen (in doppeltem Sinne).

2 Antworten to “Kongo: gegen Waffen- und Mädchenhandel!”

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  1. [...] Der schwedische Bestseller-Autor Henning Mankell hat ein mögliches weiteres Werk vor zehn Jahren -unwiederbringlich- verbrannt, weil ihm die Schilderungen eines sexuellen Kindesmissbrauchs selbst zu hart waren. Er habe die Darstellung emotional nicht mehr ertragen können. – Schade, denn es hätte ein weiterer aus Schweden stammender Meilenstein im Kampf gegen Pädophilie, Kinder-Pornographie und -Prostitution, Babystrich, Sex-Sklaverei, sexuelle Gewalt, Mädchenhandel etc. werden können! Hand in Hand mit Astrid Lindgren wär’s wohl eine Mischung aus Kommissar Wallander, Pipi Langstrumpf, "Brüder Löwenherz" und "Mio, mein Mio" geworden. [...]

  2. [...] Ob das wohl auch im Kongo passiert und demnächst deutsche Soldaten involviert werden? In einem anderen afrikanische Staat scheint gar Ungeheuerliches geschehen zu sein: In Liberia. Nach Angaben von N 24 haben Soldaten der "Friedens"-Truppen der UNO minderjährige Mädchen missbraucht! Dazu fehlen mir einfach nur noch die Worte. Was aber sicherlich festgestellt werden darf: die Millionen (Milliarden gar sollen es sein) an Dollars und Euros, die für solche Militär-Missionen draufgehen, wären in speziellen Mädchen(schutz)-Projekten sicherlich besser angelegt. Die aber werden im Stich gelassen, Betreuerinnen und Betreuer (ja, auch Männer; immer noch 1000 x besser, als wenn überhaupt niemand die jungen Frauen in Not beschützt) gar diffamiert und schikaniert. Es muss endlich ein Umdenken einsetzen und jeder, der dem Engagement gegen Armut, Mädchen-Handel, Drogen- und Waffen-Handel Steine in den Weg legt, geächtet werden. [...]


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