Luegen im Fall Natascha Kampusch?
Sie bekam bei der "Power-Child"-Gala gerade eben noch "Standing Ovations", doch die düsteren Gerüchte um Natascha Kampusch werfen leider einen Schatten auf die Bemühungen der jungen Frau, sich gegen sexuellen Missbrauch zu engagieren. Die FAZ schreibt:
"(…) Auch der jüngste Eklat in einem kleinen Bezirksgericht ist nur zu geeignet, sich seinen eigenen Teil zur Causa Kampusch auszumalen – was zu einem Hauptmerkmal dieses geheimnisumwitterten Falls geworden ist. (…) Der mittlerweile pensionierte Bezirksrichter Martin Wabl hat es sich in den Kopf gesetzt, dass Brigitta Sirny (so ihr Name) irgendwie mit der Entführung Nataschas zu tun gehabt habe, weil sie einen sexuellen Missbrauch ihrer damals zehn Jahre alten Tochter habe vertuschen wollen (…) Fragen über Fragen, Kleinigkeiten neben gröberen Vorwürfen, unter anderem, warum die Ermittler den Hinweisen in Richtung einer Pornohändlerin sowie auf Kampusch-Videos im Internet nicht nachgegangen seien. (…) Ebenfalls durchgesickert sind aus dieser Quelle (neben einem Amtsarztbericht über die erste Untersuchung Natascha Kampuschs) Akteneinträge über die Umtriebe des Entführers in der Wiener Sadomaso-Szene, wo Priklopil auch zu seinem geschäftlichen Nutzen Videos und Bilder getauscht habe, darunter welche, die Natascha in Handschellen zeigen. (…)"
3 Antworten to “Luegen im Fall Natascha Kampusch?”
-
Generell finde ich sexuellen Missbrauch das Schlimmste, was Kindern, Frauen oder auch Männern geschehen kann. Aber im Fall Kampusch blickt wohl keiner mehr so richtig durch. Ich kann auch die TV-Auftritte von ihr nicht richtig deuten. Wer weiß, was da alles dahinter steckt. Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren.
Trackbacks/Pingbacks »»>
-
[...] ff. (Fall Kampusch: Fragen nach Mittäter weiter [...]
-
[...] … zu Gast, außerdem Brigitta Sirny-Kampusch, die Mutter der acht Jahre gefangen gehaltenen Natascha Kampusch. [...]