Magnus Becker-Pressespiegel gegen sexuelle Gewalt 41/09

Magnus Becker-Presseschau gegen sexuellen Missbrauch 20. – 24. Juni 2009:

oberpfalznet.de ff. (Justizminister wollen härtere Strafen für Kinderporno-Konsum – …sind die Strafvorschriften zur Kinderpornografie noch zu sehr auf Druckerzeugnisse zugeschnitten und eröffneten damit Strafbarkeitslücken. "Wir müssen das Strafrecht auf die Höhe der Internet-Zeit bringen", forderte der Justizminister. Die Minister streben Mackenroth zufolge auch einen besseren Schutz der Bürger vor rückfälligen Sexual- und Gewaltstraftätern an. "Der Austausch von Informationen über entlassene Straftäter zwischen Bewährungshelfern, Gerichten und Polizei muss schneller werden", forderte der CDU-Politiker. …)

tagesspiegel.de ff. (Berliner Charité weitet Therapie-Projekt aus – Die Klinik betreibt seit mehreren Jahren ein Forschungs- und Präventionsprojekt gegen Kindesmissbrauch. Jetzt soll auch Kinderpornografie im Internet einbezogen werden. … Experten zufolge reagieren die Anbieter damit auf die steigende Nutzung entsprechender Inhalte im Internet. 15 Millionen Abbildungen kursieren laut Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) bereits im Netz – mehr als doppelt so viele wie 2007. Täglich kämen 200 neue Kinderporno-Bilder dazu. Die Bundesregierung will die Kinderpornografie deshalb mithilfe einer Internetsperre bekämpfen. So beschloss der Bundestag in der vergangenen Woche, dass in Deutschland erstmals Webseiten gezielt geblockt werden dürfen. Zudem werden die deutschen Netzanbieter verpflichtet, den Zugang zu Seiten mit kinderpornografischen Inhalten zu erschweren.)

aerztezeitung.de ff. (Die Berliner Charité weitet ihr Engagement gegen Kindesmissbrauch aus. Sie will von dieser Woche an Menschen Hilfe anbieten, die sich von Kinderpornografie angezogen fühlen. Die Charité-Experten des Instituts für Sexualwissenschaft wollen dann zum Beispiel Männern helfen, die illegalen Kinderpornografie-Angeboten im Internet schwer widerstehen können – aber etwas dagegen tun möchten. …)

bild.de ff. (Calvin Klein ersetzt Skandal-Plakat in New York Die Orgie ist vorbei – Nun hat Modeschöpfer Calvin Klein (66) doch nachgegeben! Er ersetzte das 15 Meter hohe erotische Werbeplakat, das letzte Woche im New Yorker Stadtteil SoHo für Aufregung sorgte. Darauf war eine junge Frau in knackigen Shorts zu sehen, die oben ohne auf einem halbnackten Mann liegt, während sie von einem anderen zärtlich geküsst wird. … Kritiker hatten die jetzt abgesetzte Kampagne als „Orgie“ und „Soft-Porno“ bezeichnet und verlangt, dass die Motive abgehängt werden. …)

heute.de ff. (China: Google unter Porno-Verdacht – Wissenschaftsseiten nur noch für Experten – Internet-Nutzern in China ist der Zugang zu Google verwehrt worden. Weder die Hauptseite des Angebots noch die chinesische Version waren erreichbar. Peking warf der englischen Version "Verbreitung pornografischer, vulgärer und obszöner Inhalte" vor. …)

handelsblatt.com ff. (IT-Branche - iPorn fürs iPhone – Lange hat sich Apple geziert, jetzt gibt es doch grünes Licht – für nackte Inhalte auf dem iPhone. Ab sofort dürfen auch die letzten Hüllen fallen. Der erste Anbieter von Nacktbildern ist bereits am Start. Für die Pornobranche dürfte es der Durchbruch ins mobile Zeitalter sein. …)

diepresse.com ff. (… In der Nachricht befand sich laut den Sicherheitsexperten von Sophos ein manipulierter Link, der den Mac-Trojaner OSX/Jahlav-C installiert. Die Hacker versuchten – wie so oft – die Twitter-Benutzer mit einem angeblichen Porno-Video dazu verleiten, auf ihren Link zu klicken. Das Schadenspotenzial bei diesem konkreten Angriff ist recht groß: Kawasaki hat fast 140.000 User, die seine Twitter-Nachrichten verfolgen. …)

tagesspiegel.de ff. (… Dass die Frontbann-Figuren in der Nähe der NPD-Zentrale herumliefen, war auch merkwürdig. Die Gruppierung profitiert von den heftigen Konflikten in der Berliner NPD und steht Ex-Funktionären nahe, die sich im Zorn von der Partei getrennt haben. Ein Beispiel: Am 1. Mai waren die Frontbann-Kahlköpfe zusammen mit Gesine Hennrich unterwegs, der ehemaligen Chefin des NPD-Kreisverbands Marzahn-Hellersdorf. Hennrich hatte sich mit dem Berliner NPD-Vorsitzenden Jörg Hähnel angelegt, der sie dann unter dem Vorwand einer bizarren „Porno-Affäre“ derart bedrängte, dass Hennrich die Partei verließ. Im Internet waren Bilder von Hennrich im Umlauf, wie sie an einem Treppenhausgeländer Verrenkungen aufführt. …)

express.de ff. („Mission Hollywood“ – Porno-Talk und Quoten-Loch – Auch Til Schweigers Porno-Vergangenheit lockte die Zuschauer nicht vor den Fernseher. Die RTL-Show "Mission Hollywood" scheint sich zum Sommer-Flop zu entwickeln.  … "Ich habe früher Pornos synchronisiert – ein harter Job", so der deutsche Kinostar. Er habe sogenannte "Adult movies" nachgesprochen – vielmehr nachgestöhnt.  …)

tagesspiegel.de ff. (Rotes Licht, trübe Zeiten – Kunden bleiben aus – oder wollen feilschen: Das Geschäft mit der Prostitution läuft schlecht in Deutschland. Die Wirtschaftskrise erreicht Bordelle, Huren und Zuhälter. Sie reagieren darauf. Mit Rabattschlachten… )

archiv.mopo.de ff. (… Es knallt wieder im Milieu – und zwar gewaltig. Hamburgs Zuhälterbanden fahren große Geschütze auf und gehen bis an die Zähne bewaffnet aufeinander los. Seit dem Wochenende wurden zwei Männer schwer verletzt  … Das neueste Gerücht: Neben den Hells Angels sollen jetzt auch die Bandidos in die Szene einsteigen. …)

haz.de ff. (…  Schließlich erfuhren die Prozessteilnehmer, dass ein Entlastungszeuge namens „Elena“ schon vor anderthalb Jahren an einer Überdosis Rauschgift verstorben war – einen Tag nach seiner Haftentlassung. So manche dubiosen Todesfälle überschatten den Fall. Merkwürdig etwa ist aus Sicht der Verteidiger, dass auch der Polizist, der „Elena“ vernahm, mittlerweile tot ist. … Der Fall zog schon während des ersten Verfahrens immer größere Kreise. Die Hinrichtung auf dem Hinterhof spielt im Schattenreich von Russenmafia und israelischem Geheimdienst. … Doch Rita erwies sich als geistesgestörte Prostituierte,  …)

merkur-online.de ff. (… Der italienische Ministerpräsident wies am Mittwoch die Darstellung einer Prostituierten in der Zeitung “Corriere della Sera“ zurück, dass sie 1.000 Euro erhalten habe, um im Oktober 2008 an einer Party in der römischen Residenz des Regierungschefs teilzunehmen. …Die Serie von Schmuddelgeschichten über den Ministerpräsidenten stößt in konservativen Kreisen auf wachsenden Unwillen. “Es muss Grenzen geben“, schrieb jetzt das einflussreiche katholische Magazin “Famiglia Cristiana“, das in Kirchen im ganzen Land verteilt wird …)

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