SPD blamiert: Günter Lenz in Rotlicht-Affäre verurteilt!
Nach H.-J. Uhl hat es nun einen weiteren hochrangigen SPD-ler aus Niedersachsen erwischt: Günter Lenz! In der VW-Rotlicht-Affäre ist der frühere VW-Aufsichtsrat Lenz zu einer Geldstrafe von 11.250 Euro verurteilt worden.
Die CDU im niedersächsischen Landtag wertete den Strafbefehl gegen Lenz völlig zurecht als "Schlappe für die Sozialdemokraten". Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Bernd Althusmann, sprach von einem „weiteren Tiefschlag für die Glaubwürdigkeit von SPD-Spitzenkandidat Wolfgang Jüttner“.
Auf cdu-niedersachsen.de/index.php?we_objectID=1780 hieß es bereits am 17. 7. 07:
Zum Rücktritt des SPD-Landtagsabgeordneten Günter Lenz von allen Ämtern äußert sich Niedersachsens CDU-Generalsekretär Ulf Thiele: "Kandidat Jüttner hat sich einmal mehr bis auf die Knochen blamiert."
Jüttner hatte Lenz über Monate hinweg geschützt, zuletzt mit den Worten "… ich weiß, dass er das was ihm unterstellt wird, widerlegen kann" und "Ich habe keinen Anlass, an der Integrität von Lenz zu zweifeln". SPD-Vorsitzender Garrelt Duin behauptete sogar, er habe nie mit Lenz über dessen Verwicklung in die SPD-Rotlichtaffäre gesprochen.
Der Betriebsrat von Volkswagen Nutzfahrzeuge teilte heute jedoch nach einer Betriebsversammlung in Hannover mit, Lenz habe inzwischen erklärt, einen Strafbefehl zu akzeptieren. Dies kommt einem Schuldeingeständnis gleich. Bisher hatte der 47-Jährige Vorwürfe, an Lustreisen auf VW-Kosten teilgenommen zu haben, stets bestritten. Dazu Ulf Thiele: "Scheibchenweise kommt ans Tageslicht, wie sich Sozialdemokraten das Unternehmen VW zur Beute gemacht haben. Dass solche Leute sich nun auch das Land Niedersachsen zur Beute machen wollen, wird die CDU verhindern. Jüttner und Duin haben Täter in den eigenen Reihen wie Janssen, Viereck, Wendhausen, Volckert, Uhl, Hartz und jetzt Lenz lange gedeckt. Ihnen darf keine Verantwortung für die Führung des Landes übereignet werden. Dafür haben sich beide endgültig disqualifiziert."