SPD (wegen Sozialabbau) und CDU (wegen Homo-Hilfe) verlieren Mitglieder!

Die CDU habe ich im BT-Wahlkampf 2005 nach Kräften unterstützt und mit FreundInnen dazu beigetragen, dass sie immerhin einen knappen Vorsprung vor der SPD und damit das Recht auf die Bundeskanzlerin hatte. Hatte ich mir und hatten meine MitstreiterInnen sich doch davon versprochen, dass die UNION ihr Haupt-Wahlversprechen nicht brechen würde, das Anti-Diskriminierungsgesetz nach rot-grünem Gusto zu verhindern und stattdessen ein Gesetz gegen die Diskriminierung jener Minderheiten zu verabschieden, die wirklich benachteiligt werden (und eben nicht wie die Homo-Szene Deutschlands mächtigste LOBBY stellen)! Sprich: Sprach nicht alles dafür, dass wenigstens die Christdemokratische und die Christsoziale Union Deutschlands den Mut aufbringen würden, sich mit der Schwulen-Lobby anzulegen? Sprach nicht vieles für versöhnlich gestimmte Wählerinnen und Wähler, die der Union die angekündigte Erhöhung der Mehrwertsteuer (die auch die Mehrheit der CDU/CSU-Anhänger nicht will) verzeihen -wenn doch bloß Rückgrat gegen Sitten- & Werteverfall bewahrt würde?! Sprach nicht vieles für Nachsicht in Sachen Atomstrom (den auch die Mehrheit der CDU/CSU-Anhänger nicht will) -wenn doch bloß keine Kraft in der Union vor der Homo-Macht in die Knie ginge?! Und und und. Auch weltweite Einsätze der Bundeswehr (schon gar im Kongo) wollen die meisten C-Partei-Sympathisanten nicht! Auch Studiengebühren wollen die meisten Christlichen AnhängerInnen nicht! Auch den sonstigen Sozialabbau (ab August H.IV-Kürzungen nach dreimaliger Ablehnung angeblich zumutbarer Jobs, ungerechte Gesundheitsreform usw.) wollen die meisten Unions-Fans nicht. Und und und! Und nun? Ich werde die CDU/CSU weiterhin unterstützen! In der Hoffnung, dass sich nicht jene Teile der Union durchsetzen, die den wirklich Not leidenden Minderheiten (Asylbewerberinnen, Aussiedlerinnen) an den Kragen wollen, sondern jene, die sich endlich wieder mit der (Pseudo-!) Minderheit "Homosexuelle" anlegen! Sollte sich aber eines Tages herausstellen, dass Worte wie "sozial" und "Moral" in der UNION keine Heimat mehr haben, werden viele sich der CM (Christliche Mitte), PBC (Partei Bibeltreuer Christen) oder Familienpartei anschließen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Die Union ist längst gewarnt. Nur, wenn sie die Gesetze gegen Drogenmissbrauch und gegen sexuellen Missbrauch endlich verschärft, den Kinder- und Jugendschutz ebenso wie den Schutz des ungeborenen Lebens verbessert und sich auf ihre Wurzeln zurückbesinnt (sich sozialer "benimmt"), nimmt es ein gutes Ende mit dieser Volkspartei! Nur dann wird es keine weiteren Austritte aus der Partei (bzw. den Parteien mit dem C im Namen) hageln!

Dass es sich mit der SPD so ähnlich verhält, dürfte jedem klar sein. So viele Worte wie der mir (im Gegensatz zur zweiten Regierungspartei) sehr am Herzen liegenden Union werde ich den Sozialdemokraten, bei denen ich einst wegen der Verschärfung von Art. 16 austrat, nicht widmen. Wir sind bei dem Thema aber schon dicht dran. Dass Wohl der Minderheit ausländischer Mitbürgerinnen liegt der SPD nämlich längst nicht mehr am Herzen. Stets wurden schon zu grün-roten Zeiten Projekte junger Menschen gegen Rechts-(und eben auch Links-)Extremismus im Stich gelassen! Stets wurde Aktionen Jugendlicher für Ausländer- und Aussiedler-Mädchen nicht nur nicht der Rücken gestärkt, sondern ihnen in den Rücken gefallen! Wenn es aber darum ging, Steuergelder in Unmengen zum Fenster rauszuschmeißen, waren schwule Jugendgruppen und ähnliche bestens bedient! Was aber tat und tut die SPD für die, die sie gewählt haben? Während die UNION nämlich trotz (immerhin ehrlicherweise) angekündigter sozialer Einschnitte und nur wegen des (wie sich leider herausstellte: unehrlicherweise) versprochenen Widerstands gegen rot-grüne "Anti-Diskriminierungs"-Politik gewählt wurde, war bei den Sozialdemokraten das Gegenteil der Fall: weil sie versprach, die 2(!) Prozent zusätzliche "Merkel-Steuer" zu verhindern, Studiengebühren zu stoppen und Krankenkassen-Beiträge durch (massiv, nicht nur ein bisschen) höhere Reichen-Steuer zu senken, nur weil sie sich "gegen Kriegseinsätze" und "gegen neue Kernkraftwerke" aussprach, wählten einige zwischen UNION und SPD schwankende WählerInnen am Ende doch lieber Schröder als Merkel. Keine zwei Monate später sahen sie sich vom Gerd genauso getäuscht wie von dessen Partei. Die MwSt. wurde gar um 3(drei!) Prozent-Punkte erhöht und auch ansonsten machte die einstige Arbeiter-Partei alle sozialen Grausamkeiten mit, setzte sich (im Verbund mit den doch eigentlich auf die Oppositions-Bänke abgewählten Grünen) nur (nur!) in Sachen Homo-Privilegien durch! Eine Schande!!!

In Zahlen: Die SPD verlor seit Januar 2006 sage und schreibe 13.000 GenossInnen und verzeichnete Ende Juni nur noch 573.799 Parteimitglieder. Bei der CDU sackten die Zahlen bis zum 30. Juni auf 565.079 Mitglieder ab, was einen Verlust von gut 4000 Mitgliedern gegenüber dem Jahresende 2005 bedeutet.

Verwandte Beiträge anderer Blogs (v. a. gegen Kinderarmut und Sozialabbau allgemein):
"Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher" (1), "CDU und SPD haben im ersten Halbjahr 2006 nach Handelsblatt-Informationen erheblich an Mitgliedern verloren." (2), "Schöne heile Welt? oder Missbrauch von ALG II … Tatsache oder gezielte Kampagne?" (3), "Die Stigmatisierung und Hetze gegen Arbeitslose …" (4), "Die Legende vom Sparen" (5), "Höheres Risiko sozialer Isolation bei ohnehin bereits benachteiligten Bevölkerungsgruppen" (6), "Sozialwort der EKD “Gerechte Teilhabe. Befähigung zu Eigenverantwortung und Solidarität”: Nur für zahlendes Publikum" (7)

3 Antworten to “SPD (wegen Sozialabbau) und CDU (wegen Homo-Hilfe) verlieren Mitglieder!”

  1. Kommentar by eigentlich auch CDU-Waehler | 07/17/06 at 19:16

    Lange schon hat mir Keiner mehr so aus der Seele gesprochen wie Sie!

    Ich habe auch die CDU gewaehlt. In der Hoffnung das es hoechstens zur 1:1-Umsetzung der EU-Richtlinie 2000/43/EG [die sogenannte “Antirassismusrichtlinie”] kommt, weil die CDU sich behauptet. Es hat ganz offenkundig einen Deal gegeben. Zum Nachteil sozial schwacher Buerger, zum Vorteil gut situierter Berufsschwuler.

    Ich bin zwar im Hinblick auf die friedliche Nutzung der Nukleartechnologie anderer Meinung als Sie, aber Sie haben schon Recht, das die Unterbindung weiterer homosexistischer Dominanz wichtiger gewesen waere als die Entscheidung ueber das Thema AKW.

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  1. [...] Es wirkte bisher paradox. Die CDU wurde gewählt, um die Homo- und die Raucher-Lobby zu bremsen, nicht um das genaue Gegenteil zu tun. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte es zu lange versäumt, all jene Kräfte in der UNION in die Schranken zu weisen, denen gefährliche Körperverletzung durch Passivrauch am A…. vorbeigeht. Bisher wurde der Nichtraucherschutz ja eher verschleppt (wie auch die EU kritisierte). [...]

  2. [...] Beliebte Christdemokraten wie Jürgen Rüttgers und Heiner Geißler sprechen der CDU-Basis größtenteils aus dem Herzen, während die Verfechter eines "neoliberalen" (= hartherzigen, radikal-kapitalistischen, un-, ja, a-sozialen) Kurses immer mehr in die Kritik geraten. Allen voran Ronald Pofalla. Wollen wir mal hoffen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Wort hält ("die CDU bleibt sozial"). Der Grundsatzprogramm-Kongress in Berlin verspricht spannend zu werden. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident hat heute seine berechtigte These von der «Lebenslüge» der CDU verteidigt. Man schaffe nicht automatisch Arbeitsplätze, indem man die Steuern senkt, bekräftigte Rüttgers. «Das ist ein Faktum, das kann man nicht bestreiten.» Wie ich schon immer gesagt habe: "Moral" und "sozial", ohne diese Wurzeln wird die UNION untergehen! [...]


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