Transparency International Deutschland reagiert richtig…
Transparency International Deutschland reagiert richtig und vergeudet keinerlei Zeit mehr "gegen Moni", sondern TI-D konzentriert sich absolut auf ihre eigentliche Aufgabe, den Kampf gegen Korruption. Kompliment! Der Super-GAU wird damit abgewendet. Anwaltliche Abmahnung? Wird nicht erfolgen! Transparency International ist eine Organisation, die sich der Ethik und Integrität verschrieben hat? Ja, sie bleibt es! Berechtigt zudem die Kritik von TI-D an diversen MobberBloggern: "Wir sind in die Mangel der Blogger gekommen", sagt Herr Bäumel von der deutschen Sektion von Transparency International. "Die Sichtweise ist: Goliath schlägt David. Auf der anderen Seite darf David machen, was er will. Uns hat gestört, dass mit den Fakten nicht richtig umgegangen wurde. (…) Wir haben nichts Rechtswidriges getan. Einer Festangestellten wurde die Probezeit nicht verlängert. Mehr ist es nicht." Punkt. Ach ja: die Öffentlichkeitsarbeit von TI-D gilt als ausgezeichnet! Berechtigt auch die Kritik von tagesschau.de an diversen Hetzern: "Die Fakten überprüft oder sich wie professionelle Journalisten mit Transparency International als Gegenseite in Verbindung gesetzt hatten die privaten Blogbetreiber dabei meist nicht".
Interessante Beiträge, die bislang zu dem Thema verfasst wurden:
"Interview: Transparency hat ein Blog-Problem" (Golem)
"Transparency hat ein Blog-Problem" (Sat1)
"Transparency International – In der Mangel der Blogger" (SZ)
"Transparency International im Clinch mit Weblogs" (tagesschau.de)
Blogs:
"Blogger leben gefährlich"
"Blogs, Old Media und Recherche"
"Die Saubermänner und Sauberfrauen…"
"Eine Meinung muss recherchiert werden"
"Es geht weiter…"
"Euroweb – Gut und Böse"
"Euroweb – Kurze Zwischenfrage"
"Kein Zitat"
"Maulkorb für Whistleblower"
"Müssen Blogger aufpassen, was sie schreiben?"
"netzpolitik.org: …"
"Nochmal TI-D vs. Weblogs"
"PR-Desaster für Transparency International"
"PR und Kommunikation made by Justitiar"
"Rettet Transparency International"
"Schnell beenden"
"Spielverderber."
"The Opacity of Transparency International"
"TI-D: der Stein, der einmal ins Rollen kam…"
"Transparency Deutschland – Chronik eines PR-Desasters"
"Transparency: Hintergründe"
"transparency international"
"Transparency International"
"Transparency International, die…"
"Transparency International in schwerem Fahrwasser…"
"Transparency International: Nicht nur Probleme mit Blogs"
"Transparency International und der mobbende Blog Mob"
"Transparency International vs. Klein Bloggersdorf"
"transparency zum dritten"
"Transparenz vs. Meinungsfreiheit?"
"…über Transparenz und Verantwortung"
"Updates: Moni v. Transparency…"
"Welche Funktion erfüllt Transparency politisch?"
"Wenn 2 sich streiten…"
"Whipping Not the Solution to Corruption"
8 Antworten to “Transparency International Deutschland reagiert richtig…”
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Danke für die Übersicht!
Es ist wirklich ein “Trauerspiel”, daß David, dem pers se die Sympathien als schwächerer stets sicher sind, tun und lassen was er möchte und Goliath, der als Firma etc. per se der Buhmann ist, nach dessen Pfeife tanzen muß. Es ist ein Spiel, bei dem das Opfer, mag es nun zu Recht oder Unrecht beschuldigt worden sein, nur verlieren kann – denn es wird (auch) stets etwas hängen bleiben. Für den Angreifer ist dies Spiel, unter den gegebenen Umständen in der Blogszene, fast ohne Risiko.
Das Thema der Trennung von Meinung und Behauptung sowie der Überprüfung bzw. Belegung von Behauptungen, also der Pflicht zur sauberen Recherche, ist wieder anderes. Blogger wollen, wie Journalisten ernst genommen werden. Nimmt man sie aber ernst und zieht sie ggf für Behauptungen (nicht Meinungen!) in die Verantwortung, dann ist es ihnen auch nicht recht. Auch hier wieder ein ungleiches Spiel.
Moni (die ihren Nachnamen verschwieg und kein Impressum führte, wohl aber selbst die Dinge beim Namen nannte) und Transparency haben vielleicht beide einen Kommunikationsfehler begannen. Sollte sich nun Transparency entschuldigen so möge dies auch die Bloggerszene bei Transparency tun.
Eines ist gewiß klar geworden: Das Internet und speziell die Bloggerszene ist ein rechtsfreier Raum, der einer Regelung bedarf, welche auch die vermeintlichen stärkeren in Schutz und auch die schwächeren in Verantwortung zieht. -
Erfrischend eigene Meinung! Lass’ Dich von den Maulkörben/Zensurmaßnahmen diverser A-Blogger nicht einschüchtern! Bekannt ist eh, dass Meinungsfreiheit nur für SIE, nicht aber für Andersdenkende wie DICH gelten soll. Denen ist nicht mehr zu helfen!!!!!!
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aber google relevanz ist dir auch nicht ganz unwichtig, oder? schau nochmal nach, vielleicht hast du ja einen link vergessen …
das ist wirklich amüsant.
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@Wilhelm
dito!@Sven
danke! Ich stelle aber mal klar, nichts gegen “A-Blogger” zu haben. Schwarze Schafe gibt es gleichwohl überall, auch bei denen.@Ingo
doch, unwichtig! Für mich hat google keine Relevanz. Wichtig ist mir nur, dass abweichende, unbequeme Meinungen nicht mehr totgeschwiegen werden.
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super, dass jemand anders nich auch so unreflektiert auf den blogmob aufspringt…
fakten sind=die freundin von moni wollte für 50% mehrarbeit mindestens 80% mehr lohn. fakt ist: ihre probezeit wurde nicht verlängert. fakt ist=vertrauliche daten wurden aus zweiter (blogger)hand weiterverbreitet und schließlich:ein brief (eben nicht mal eine abmahnung!) bat um löschung der daten.
darauf springen einige nun auf, als wäre tatsächlich etwas unrechtes passiert. für einige wohl die befriedigung der profilisierungssucht und für andere ganz offensichtlich eine willkommene werbemaßnahme.
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Anfangs habe ich als Internet marketer das “Sautreiben” aus einer reinen Marketing-Perspektive verfolgt, obwohl ich als Mensch eine sehr einseitige Position in Bezug auf Zensur, Selbstzensur und Repression vertrete. Der anfänglichen Ausgewogenheit der selbstlaufenden Kampagne habe ich Respekt gezollt. Ich muss allerdings gestehen, daß sich in mir, insbesondere zu später Stunde mit bereits verkleinerten viereckigen Pupillen, ob der konsequenten “TI-Ungeschicklichkeit” im Umgang mit der Angelegenheit eine gewisse Häme breitmachte. Das wird vielen so gegangen sein, und viele postings und Kommentare sind ganz offensichtlich aus solchen durch die “TI-Ignoranz” provozierten Launen heraus niedergeschrieben worden.
Ist deshalb das outing an sich anzugreifen? Nein, bzw. bedingt. Menschen haben Emotionen, Rage übersteuert Rationalität, und die fire-and-forget-missiles — a.k.a. publish/submit-buttons — unserer Life-Web-Kommunikationstools hinterlassen meist untilgbare Artefakte, googleseidank. Das ist die Realität, auch wenn sie von den TI-Verantwortlichen nicht (rechtzeitig) wahrgenommen wurde.
Hehre Ziele einer Organisation bedingen die Anwendung gesunden Menschenverstandes und Integrität ihrer Handlungsbevollmächtigten in allen ihren im Aussenverhältnis wirksamen Aktionen. Alle in Erscheinung getretenen TI-Repräsentanten jedoch haben in diesem Fall gegen dieses eherne Prinzip verstossen. Vehement und unnachgiebig haben sie das Feuer geschürt, also den PR-GAU nicht nur initiiert, sondern ihn auch nach besten Kräften verschlimmbessert. Laßt uns das nicht vergessen.
Vor vielen Dekaden, am Anfang meiner Karriere, hat mir ein Vorgesetzter einmal sehr bildhaft klargemacht, wohin Übereifer führt: “Was wir mit Kopf und Händen aufgebaut haben, reisst Du mit dem Arsch wieder ein”. Als junger Spund habe ich nach dem Abstossen meiner grünen Hörner eine zweite Chance bekommen, aber verdienen lebens- und berufserfahrene Justitiare oder Geschäftsführer, und medienerfahrene Sprecher einer Organisation wie TI eine solche, nachdem sie der eigenen Organisation einen derart langfristig wirksamen Schaden zugefügt haben? Ich denke nicht. Und zwar nicht weil ich Prinzipienreiten so toll finde, oder weil Politiker aus geringfügigeren Gründen zurücktreten, sondern weil keiner von ihnen die cojones hatte zuzugeben dass massiv Scheisse gebaut wurde, und eine Entschuldigung auszusprechen. Ich nenne das Feigheit vor dem eigenen Versagen.
Wer nicht dazu in der Lage ist, auch öffentlich Fehler zuzugeben und damit anständig umzugehen, hat in leitenden Positionen einer Organisation wie TI nichts verloren. Wer an seinem Sessel mehr klebt als an den Idealen und Zielen seines Brötchengebers, der sollte gefeuert werden. Das wäre wirksame Schadensbegrenzung, nicht die Kritik an den Bloggern, die ihrem Unmut in teilweise zweifelhafter Manier Lauf gelassen haben. Denn der Volkszorn ist ganz und gar selbstverschuldet. Keine Wirkung ohne Ursache. Brennesseln mähen beseitigt das Unkraut nicht, man muss schon die Wurzeln ausgraben. Auch dieser Fisch stinkt am Kopf. Ab damit. Ein solcher Schlußstrich wäre ein ehrenwertes Ende der Affäre.
Es ist kontraproduktiv TI als bewahrenswerte Institution gegen berechtigte Kritik an ihren inkompetenten Vertretern zu verteidigen.
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Richtig. Wir Blogger müssen aufpassen, dass wir nicht von Selbstsüchtigen missbraucht werden. So lange ein Kampf für die Meinungsfreiheit geführt wurde, fand ich alles richtig. Aber darum geht es schon lange nicht mehr. Ich bin mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen, dass wir die Falschen erwischt haben. Und denkt eigentlich neben der ach so armen Moni jemand auch mal an die neue Mitarbeiterin, von der Moni behauptet hat, sie hätte das Geld nicht nötig oder an Bäumel, Schröder, die in manchen Bloggs persönlich so angegangen worden sind, dass das mit der Blogger-Philosophie wirklich nichts mehr zu tun hat?
Meinungsfreiheit heißt, auch damit umgehen zu können.
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[...] Angeklagt wird der bei der Nasa für das Management von Weltraummissionen angestellte James R. Robinson, der von seinem Arbeitsrechner aus pädophile Videos und Bilder per Internettauschbörsen und Newsgroups gehandelt haben soll. – Nun, wenn da mal nicht noch höhere Tiere mit drinhängen! — Themen wie dieses sind so brisant, dass die Blogosphäre sich hoffentlich sehr bald um sie statt um unwichtige Nebenkriegsschauplätze wie "Transparency International", "Euroweb" oder "Papa Klum" kümmert. Wenn alle Power der vereinten BloggerGemeinde mal auf die Bekämpfung von perversen Pädokrimen konzentriert werden würde, wären wir schon einen Schritt weiter! [...]