Vergewaltigungen in der Hölle von New Orleans!
Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Da werden vor den Augen zahlreicher Erwachsener auch Kinder vergewaltigt! Einem Mädchen wurden die Knochen gebrochen, damit es sich nicht selber gegen die sexuelle Erniedrigung wehrt. Wie abgestumpft, wie fertig, wie kaputt müssen die Menschen sein? Wie sehr hat Hurricane "Katrina" die Einwohner von New Orleans, die die Stadt nicht verlassen, sondern z. B. im Superdome Zuflucht gesucht habe, verändert (oder deren wahres Gesicht offenbart)? Was muss noch geschehen, damit die Menschheit aufwacht? Bzw. die übrige Welt, wir alle!? Was? Wurde früher schon eine "nach mir die Sintflut"-Mentalität festgestellt und zurecht beklagt, ist es jetzt noch schlimmer geworden. Die Sintflut ist längst da, die Menschheit aber keine Spur vernünftiger geworden. Geht uns New Orleans denn gar nichts an? Nur die, die dort leb(t)en? Nur die, die dort Verwandte, Bekannte, Freunde haben (E-Mail- bzw. Brieffreundschaften unterhalte ich in anderen Städte der USA, nicht dorthin; habe also keinen unmittelbaren Bezug; bin aber trotzdem betroffen!)? Sind wir so abgebrüht, das Ganze zwar im TV oder Internet zu verfolgen (voyeuristisch?), aber nicht wirklich Anteil zu nehmen und mitzufühlen? So berichten die letzten verbliebenen Journalisten der Lokalzeitung ‘Times Picayune’ von weiteren furchtbaren Sexualverbrechen, die ich den eventuell auch jugendlichen Leserinnen und Lesern an dieser Stelle ersparen möchte. Von Verbrechen, die Auge in Auge mit der Apocalypse zu erklären sind? Nein! Nie, nicht mal in den Minuten des Weltuntergangs, würde ein Gottesgeschöpf bei Trost einer oder einem Nächsten wehtun! Ich, Magnus Becker, bin vielleicht zu gläubig (nicht leichtgläubig), zu gut (nicht gutgläubig), zu mitfühlend. Aber ich verlange auch in der Stunde der Not Zusammenhalt und Geschwisterlichkeit unter den Menschen. Auch in der Sekunde des Horrors, dass niemand Mädchen schändet und mordet! Das verlange ich! In diesem Moment müssten alle Menschen (Medien incl.) zusammenhalten und nicht ausgerechnet jetzt die "Gunst" der Stunde nutzen, um ihr Bush-Bashing fortzusetzen! Wenn dann so mancher rotgrüne Politiker wie der Unsympath Trittin ("die Fratze des häßlichen Deutschen") die Not der Menschen von New Orleans für den Wahlkampf auszuschlachten versucht, hört’s echt auf! Wer auch immer politisch engagiert ist, sollte sich vielmehr ein Beispiel am angesehen Blog "politically incorrect" nehmen und Unterstützung für die Opfer der Naturkatastrophe leisten! Oder am beliebten Beiderbeck-Blog, wo auf die "Katrina-Hilfe" hingewiesen wird. Und wer denkt über die Ursachen solcher Jahrhunderttragödien nach? Niemand? Traut sich nur "Repent America", auszusprechen, was viele denken? Und noch was: Wie Dagmar Pepping auf blog.tagesschau.de völlig zurecht kritisiert, sehen wir in den TV-Talk-Runden immer dieselben Gesichter. Sollten nicht mal (und das würde ich mir für jeden der verbleibenden 15 Tage wünschen) jene Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen, die wirklich etwas bewegen, die sich zivilgesellschaftlich (halt z. B. für die Opfer von New Orleans oder im Alltag für die Opfer von Vergewaltigungen und sexuellem Missbrauch aller Art) engagieren? Antwort: Ja!
Eine Antwort to “Vergewaltigungen in der Hölle von New Orleans!”
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[...] Um bei technorati an Nr. 1 zu stehen, muss viel passiert sein. Dachte ich. Dabei ist nicht viel geschehen. CNN-Moderatorin Kyra Phillips ließ ihr Mikro an, als sie mal aufs Klo musste und sich dort nicht so positiv über ihre Schwägerin ausließ. Mit wem sie überhaupt darüber gesprochen hat, und ob sie nicht (getreu der Devise "bad news" is better than "no news") nur im Gespräch sein wollte (was dann die Bush-Rede zum Katrina-Gedenktag nicht mehr war) und alles inszeniert war: wer weiß das schon? Auf die Gefahr hin, schon wieder gedisst zu werden und als "Scheinheiliger, Pharisäer oder Moralapostel" in den Dreck gezogen zu werden (na ja, sicherheitshalber diesmal kein Trackback zu Kyra Phillips-Links): da hätte es nun wirklich Wichtigeres als so ‘n Faux-Pas von Phillips gegeben, z. B. einen Appell, den Opfern von New Orleans endlich besser zu helfen! Den Opfern von Vergewaltigungen infolge des Hurricane insbesondere. [...]