Zentralrat der Juden kritisiert demokratische Parteien wg. NPD!

Völlig zurecht hat heute der "Zentralrat der Juden in Deutschland" das Versagen der demokratischen Parteien im Kampf gegen die NPD angeprangert. Die Wahlergebnisse (die Nationaldemokraten kamen in den Landtag von MV, NPD und REPs zogen in 5 Berliner BVVen ein) seien sehr bestürzend und eine Bankrotterklärung der Politik, sagte Zentralrats-Präsidentin Charlotte Knobloch in Berlin.

Auch der Vorsitzende des Niedersächsischen Zentralratslandesverbands (Michael Fürst) erhob angesichts des Wahlerfolgs der NPD in Mecklenburg-Vorpommern in der Netzeitung schwere Vorwürfe: "Die Politik hat schlicht versagt, weil sie nicht geschafft hat, die Rechtsradikalen vor allem im Jugendbereich mit rechtsstaatlichen Mitteln zu bekämpfen", sagte Fürst.

Nun, Neo-Nazis muss mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden. Wer bitte von den Verantwortlichen sieht endlich ein, dass die Folgeschäden viel teurer sind als ausreichende Förderprogramme in der Jugendmedienarbeit bspw.!? Dann hätten Leute wie NPD-Spitzenkandidat Udo Pastörs (nach Zuschreibungen wie "Phänomen" für Adolf alles andere als ein Hitler-Hasser) keine Chance! Und der Linksextremismus muss auch mal (glaubwürdig) bekämpft werden. Wie heisst es bei Jakob Albrecht doch so treffend: "Wieso veranstaltet man mit der PDS, sry, Linkspartei ist ja die gerade aktuelle Bezeichnung, nicht dasselbe Brimborium? Als SED mit lediglich schickem neuem Namen hätte se das eigentlich doch verdient."

Fontblog kritisiert übrigens ganz richtig "(. . .) Es waren genau 100 wertvolle tagesschau-Sekunden (hier noch mal anzusehen), in denen der öffentlich-rechtliche Moderator den mecklenburg-vorpommerschen NPD-Spitzenkandidaten Udo Pastörs von Sockel stoßen wollte … stattdessen schenkte er ihm einen Werbeauftritt im Gegenwert von rund 100.000 €." Eben jene Summe bzw. Sendezeit hätte man wohl besser genutzt, um Projekte junger Menschen gegen Hass und Gewalt vorzustellen!

Eine Antwort to “Zentralrat der Juden kritisiert demokratische Parteien wg. NPD!”

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  1. [...] Die Freude der NPD über "ungehinderte" TV-Sendungen von Rechtsaußen via youtube währte zum Glück nur kurz. Die Verantwortlichen des Video-Portals haben beide Test-Folgen der Braunen aus dem Netz genommen. Und die Mainstream-Medien sollten sich nun wieder jenen Netz-Nutzern zuwenden, die Beachtung und Aufmerksamkeit wirklich verdient haben (Marcel Wöll gehört nicht dazu). Die Blogosphäre bspw. sollte sich darauf verständigen, Video-Projekte junger Menschen gegen Neonazismus wie "Sophie-TV" (SO-FI TI-WI) im Gedenken an Sophie Scholl zu powern! [...]


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