Fussball Weltmeisterschaft Katar

Fussball Weltmeisterschaft Katar 2022: wie stehen die Chancen für Deutschland, Österreich und Schweiz? Wissenswertes zur nächsten WM!

Im Jahr 2022 ist es endlich wieder soweit und es heißt: die Fußball Weltmeisterschaft wird ausgetragen! Diese nächste soll in Katar stattfinden, und da nun die Europameisterschaften beendet sind, wendet sich nun der volle Fokus der globalen Fussball Community der WM in Katar zu. Es wird viel spekuliert, diskutiert und trainiert!

Fussball Weltmeisterschaft Katar

Katar – wo ist das eigentlich?

Erstmal die Grundlagen, denn es gibt vielleicht einige, die noch nie von Katar gehört haben, oder zumindest noch nicht wussten, dass das ein Land ist. Wo liegt dieses Land und wie ist es dort?

Katar ist ein kleines Land am Persischen Golf, auf einer Halbinsel. Von daher ist Katar fast komplett von Wasser eingeschlossen und hat nur eine Grenze an Land zum Nachbarstaat Saudi-Arabien. Wie die gesamte Region, so ist auch Katar ein streng muslimisches Land, genauer gesagt ein Emirat, da es in einer absoluten Monarchie von einem Emir und einem Scheich regiert wird. Der Islam ist die Staatsreligion und die Hauptstadt ist Doha. Durch große Erdgasvorkommen ist Katar zu einem sehr reichen Land geworden, obwohl die einheimische Bevölkerung nur etwa dreihunderttausend Menschen zählt. Das sind jedoch längst nicht alle: der Großteil der Bevölkerung, weitere 2,5 Millionen Menschen, kommen aus dem Ausland und leben nur in Katar, meistens wegen ihrer Arbeit.

Warum ist die WM 2022 in Katar?

Es wurde bereits im Jahr 2010 von der FIFA entschieden, dass die Weltmeisterschaft 2022 in Katar stattfinden sollte. Schon der Auswahlprozess sorgte für Gerüchte und Anschuldigungen, denn es gab natürlich auch noch andere Länder, die sich für die Ausrichtung dieser WM beworben hatten. Allen voran die USA, aber auch Australien, Japan und Korea. Schließlich machte jedoch Katar das knappe Rennen um die Stimmen der FIFA Funktionäre, die für die Abstimmung über das Austragungslang zuständig waren.

Natürlich wurden späte Stimmen laut, die behaupteten, dass ich Katar die Stimmen erkauft hätte… aber es gibt auch Beweise, dass andere Länder das gleiche getan oder zumindest versucht hätten. Eine Fuussball Weltmeisterschaft auszurichten ist eben eine riesige, wichtige Angelegenheit. Es ist nicht nur eine große Ehre, sondern wirkt sich als unvergleichlicher Boost auf das Image und die Wirtschaft des Landes aus. Denn zur WM kommen immer viele Besucher, und obwohl das Ausrichten eines solchen Wettkampfes sehr teuer ist, fließt auch sehr viel Geld wieder herein.

Wer hat sich für die WM 2022 qualifiziert?

Wie auch bei vergangenen Wettkämpfen, so werden auch bei dieser WM wieder insgesamt 32 Nationalmannschaften teilnehmen. Welche dies sein werden, ist jetzt jedoch noch nicht geklärt, denn die Vorrunden der Weltmeisterschaft sind noch am Laufen.

Diese Qualifikationsspiele werden erstmal auf kontinentaler Ebene ausgetragen, um die Sache im Rahmen den Möglichen zu halten. Da es in Europa die meisten Länder gibt, werden am Ende auch 13 Mannschaften aus Europa tatsächlich nach Katar fahren dürfen.

Sie können jedoch nicht alle gegen alle spielen, da die Weltmeisterschaft sonst zu lange dauert würde – und schließlich haben sowohl Spieler als auch Zuschauer andere Verpflichtungen, die nicht so lange warten wollen. Von daher gibt es die Gruppen mit folgenden Mannschaften:

  • Gruppe A: Portugal, Serbien, Irland, Luxemburg, Aserbaidschan
  • Gruppe B: Spanien, Schweden, Griechenland, Georgien, Kosovo
  • Gruppe C: Italien, Schweiz, Nordirland, Bulgarien, Litauen
  • Gruppe D: Frankreich, Ukraine, Finnland, Bosnien und Herzegowina, Kasachstan
  • Gruppe E: Belgien, Wales, Tschechien, Belarus, Estland
  • Gruppe F: Dänemark, Österreich, Schottland, Israel, Färöer, Moldawien
  • Gruppe G: Niederlande, Türkei, Norwegen, Montenegro, Lettland, Gibraltar
  • Gruppe H: Kroatien, Slowakei, Russland, Slowenien, Zypern, Malta
  • Gruppe I: England, Polen, Ungarn, Andorra, Albanien, San Marino
  • Gruppe J: Deutschland, Rumänien, Island, Nordmazedonien, Armenien, Liechtenstein

In der Gruppenphase spielen diese Teams gegeneinander, danach duellieren sich die Sieger der Gruppen. Bis zum Sommer 2022 wird auf jeden Fall klar sein, welche Fussball Mannschaften in Katar gegeneinander spielen werden.

Aussichten bei der WM für Deutschland

Deutschland hat – wie eigentlich immer – sehr gute Chancen, sich für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Innerhalb der Gruppe J, in der sich Deutschland befindet, gibt es keine gegnerischen Mannschaften, die absolut super ernst zu nehmen sind. Island und Rumänien stellen wohl die stärksten Gegner dar, aber man ist trotzdem zuversichtlich, dass die Deutsche Elf diese Hürde meistern wird. Auch wenn es wirklich sehr schief laufen würde und Deutschland nur Gruppenzweiter werden würde, besteht noch eine gute Chance, dass sich die Mannschaft durch die Play-off Spiele doch noch für Katar qualifizieren wird.

Wer wird die deutsche Nationalelf trainieren?

Hansi Flick heißt der Mann, der den guten alten Joachim Löw als Trainer der deutschen Nationalmannschaft ablösen wird. Das wurde erst vor wenigen Monaten klar, und ab August 2021, nach Abschluss der Europameisterschaft, übernimmt Hansi Flick das wichtige Amt, zunächst bis 2024. Das bedeutet auch, dass es Hansi Flick sein wird, der die Nationalmannschaft Deutschlands auf die Weltmeisterschaft in Katar vorbereiten wird.

Es sieht alles sehr vielversprechend aus: Flick arbeitete einst mit Löw zusammen, und die beiden verhalfen Deutschland bei der WM 2014 zum Titel. Danach war er als Trainer für den FC Bayern München tätig und war auch dort sehr erfolgreich, zum Beispiel durch den Sieg bei der Champions League. Man kann also mit neuer Hoffnung auf die Performance der Deutschen bei der WM in Katar blicken.

Auch Chancen für Österreich und Schweiz?

Sowohl Österreich als auch die Schweiz haben es lange nicht mehr geschafft, an der großen Endrunde einer Weltmeisterschaft teilnehmen zu können. Für Österreich gibt es jedoch wieder Hoffnungen dieses Mal, denn in seiner Gruppe gilt es als die zweitstärkste Mannschaft, die sich eigentlich nur vor Dänemark wirklich fürchten muss. Und auch als Gruppenzweiter besteht ja noch eine Chance auf Katar.

Die Schweizer Nationalelf muss sich hingegen in der Gruppenphase gegen Italien durchsetzen, was so gut wie unmöglich scheint, denn die italienische Nationalmannschaft gilt dieser Tage als eine der stärksten überhaupt. Auch Bulgarien und Litauen sind ernstzunehmende Gegner für die Schweizer. Man wird sehen, was daraus wird.

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